Diese Sichtweise basiert auf der Tatsache, dass Strahlungsverschmutzungsherde lokal sind und elektromagnetische Strahlung allgegenwärtig ist, und wir dieser ständig ausgesetzt sind. Die Gesamtintensität elektromagnetischer Felder nimmt im Vergleich zum natürlichen, "harmlosen" Hintergrund für uns rapide zu. Strahlung, die auf den Körper wirkt, schwächt das Immunsystem, eine Person wird anfällig für Infektionen,  chronische Krankheiten können sich verschlimmern. Elektromagnetische Wellen können schwerwiegende Störungen des endokrinen Systems hervorrufen und darüber hinaus das Nervensystem beeinflussen und  Herzfunktionsstörungen verursachen. Es gibt zwei mögliche Gefahren - die Intensität der Strahlung und die Zeitdauer, in der eine Person mit ihrer Quelle in Kontakt war. Dies bedeutet jedoch nicht, dass alle Haushaltsgeräte potenziell gefährlich sind - Sie müssen sie nur richtig verwenden.

 

Der Fernseher und Co

Die Experten, welche die Einwirkung der elektromagnetischen Strahlung auf unsere Gesundheit untersuchen, sind der Meinung, dass der negativste Einfluss auf den Menschen vom Fernseher ausgeht, wenn dieser ununterbrochen im Verlaufe von mehreren Stunden in Betrieb ist. An zweiter Stelle steht der Computer. Dieser besitzt eine ganze Reihe von hochintensiven elektromagnetischen Strahlungsquellen. Außerdem kommunizieren wir auf "intimste Weise" mit ihm und verbringen oft den ganzen Tag am Bildschirm.

Übrigens sind sowohl Fernseher als auch Computer häufig mit Überspannungsschutz, unterbrechungsfreien Stromversorgungen und anderen Zusatzgeräten ausgestattet, was die Dichte elektromagnetischer Felder dramatisch erhöht. An dritter Stelle stehen Mobiltelefone: Unser Gehirn, das sehr strahlungsempfindlich ist, ist ihnen direkt ausgesetzt.

Ein ziemlich starker "Produzent" von Elektrosmog ist ein Kühlschrank. Immerhin arbeitet er mit kurzen Unterbrechungen rund um die Uhr. Wenn dieses Gerät an einer Wand steht, die an einen Raum grenzt, können Sie dort übrigens kein Bett aufstellen oder einen Arbeitsplatz einrichten. Sie sollten auch die elektrische Heizung nicht überbelasten, zum Beispiel die ganze Nacht eingeschaltet lassen und diese auf keinen Fall neben ihrem Bett platzieren.

Was andere Elektrogeräte angeht, so beschränkt sich die „Kommunikation“ mit diesen, in der Regel auf einen kurzen Zeitraum. Zum Beispiel, ist ein Mikrowellenherd, wenn Sie ihn zum Erhitzen von Speisen für ein paar Minuten verwenden, nicht gefährlich. Wenn Sie jedoch eine halbe oder eine Stunde lang darin Speisen zubereiten, dann versuchen Sie, sich vom Ofen fernzuhalten.

Die Situation wird dann gefährlich, wenn sich einige Elektrogeräte konzentriert an einem von der Fläche her kleinen Ort befinden, und gleichzeitig eingeschaltet sind. Das geschieht oft, wenn wir darum bemüht sind, die Hausarbeiten so schnell wie möglich zu erledigen. Wenn wir zum Beispiel das Abendessen kochen, sind der Elektroherd, die Dunstabzugshaube, die Mikrowelle, der Kühlschrank in Betrieb sowie eine Küchenmaschine oder ein Mixer. „Ich bin ja so erschöpft!“ sagen wir dann nach einem solchen umfangreichen Arbeitspensum, und wir rechnen einfach nicht damit, dass der Kopfschmerz oder der sprunghaft erhöhte Blutdruck nicht aufgrund der physischen Überlastung eingetreten sind, sondern durch das intensive elektromagnetische Feld.

 

Eine schlechte Nachbarschaft

Übrigens kann man gefährlichen Wellen ausgesetzt sein, ohne dass man dies auch nur in Betracht zieht. Wenn sich beispielsweise außerhalb der Wand Ihrer Wohnung gemeinsame Stromversorgungseinheiten, Kabelleitungen und eine Verteilertafel befinden (nicht die einfache Platine auf der Treppe, die für mehrere Wohnungen vorgesehen ist, sondern eine Verteiler- oder Transformatorstation, die das gesamte Haus mit Strom versorgt).

Es gibt eine Reihe von Häusern, in denen sie sich buchstäblich innerhalb der Wand der Wohnung befinden. Was ist, wenn Sie herausfinden, dass dies bei Ihnen der Fall ist? Stellen Sie einen Schlaf- oder Arbeitsplatz nicht näher als 2,5 Meter von dieser "schädlichen" Wand entfernt auf. Andernfalls kann ein erhöhtes elektromagnetisches Feld zu schweren Erkrankungen führen.

Eine intensive elektromagnetische Umgebung wird auch in den Häusern beobachtet, die sich in der Nähe von Fernsehtürmen oder Relaiszentren befinden. Backsteinmauern gelten als am durchlässigsten für elektromagnetische Felder und bestehen innerhalb der Wohnung aus Trockenbau. Der zuverlässigste Schutz ist Stahlbeton mit Beschichtung.

Eine gefährliche Option ist, wenn sich in unmittelbarer Nähe von Häusern Hochspannungsleitungen befinden. Sie arbeiten kontinuierlich und stehen unter starker Spannung  und erzeugen starke elektromagnetische Felder. Laut der Weltgesundheitsorganisation kann dies die Entwicklung von Krebs provozieren. Das Gesetz verbietet den Bau von Wohngebäuden unter "Hochspannungsleitungen". In der Stadtplanung funktioniert dieses Verbot, aber für Datschas / Gartenhäuser – leider nicht! Vor etwa zwanzig Jahren, in der Nähe der Städte, wurden unbefugte Erschließungen von Gartenanlagen durchgeführt und man achtete nicht auf irgendwelche Hochspannungsleitungen. Wenn sie nicht in Betrieb sind, und nur als Reserve dienen, dann müssen Sie sich keine zu großen Gedanken machen. Wenn die Leitungen kontinuierlich und mit hoher Spannung arbeiten, erzeugen sie sehr starke Felder. Denken Sie beim Kauf eines neuen Sommerhauses daran!

 

Wichtig

Fünf Schutzregeln gegen Elektrosmog:

 

Achten Sie auf die korrekte Platzierung der Geräte im Haus: Sie sollten mindestens anderthalb Meter von der Person entfernt sein. Dies gilt nicht nur für den Kühlschrank, den Fernseher usw., sondern auch für Netzteile, Ladegeräte und "Basen" von Telefonen.

 

Wenn Sie mit der Arbeit an Haushaltsgeräten (Küchenmaschine, Mixer, Bügeleisen usw.) fertig sind, ziehen Sie sofort den Netzstecker aus der Steckdose.

 

Der am besten vor Strahlung geschützte Ort in der Wohnung sollte das Schlafzimmer sein. Wir sind jeden Tag mindestens 6-8 Stunden dort. Stellen Sie daher keinen Fernseher, Computer usw. dort auf. Die Steckdose für das Nachtlicht sollte nicht näher als einen Meter vom Bett entfernt sein.

 

Alle Haushaltsgeräte müssen ordnungsgemäß an das Stromversorgungssystem angeschlossen sein.

 

Während Sie auf eine Verbindung über ein Mobiltelefon warten, bringen Sie das Telefon nicht an Ihr Ohr, sondern beobachten Sie die Signale auf dem Display. Versuchen Sie, Ihre Handy-Anrufe so kurz wie möglich zu halten.

 

 

Übrigens

Wir sind auch im Verkehr elektromagnetischen Feldern ausgesetzt - in U-Bahnen und Eisenbahnwaggons, Oberleitungsbussen, Straßenbahnen. Natürlich schadet es Ihrer Gesundheit nicht, von und zur Arbeit zu reisen oder mit einem Fernzug Urlaub zu machen. Wer allerdings in diesen Bereichen beruflich tätig ist - - U-Bahnfahrer, Lokführer,  Straßenbahn- und Oberleitungsbusfahrer - sollten jedoch aufpassen, spezielle tragbare persönliche Schutzvorrichtungen gegen elektromagnetische Strahlung verwenden (sie werden wie ein Mobiltelefon an einer Schnur getragen), sich nicht zu vielen Überstunden aussetzen lassen usw.

Elektrosmog: Die Reaktion des Körpers auf den Reizstoff

Elektrosmog stört häufig den Betrieb von Elektrogeräten, da sie sich gegenseitig beeinflussen. Beispielsweise können Sie häufig feststellen, dass der Empfang eines Mobiltelefons gestört ist. Elektromagnetische Strahlen wirken sich jedoch auch auf den menschlichen Körper aus. Wie groß dieser Effekt ist, hängt von der Art, Frequenz und Stärke des Elektrosmogs ab.

 

Jeder Mensch hat ein eigenes elektromagnetisches Feld mit einer Spannung von etwa 100 Millivolt.

 

Der menschliche Körper erzeugt elektrische Impulse. Nervenreize gehen durch unseren Körper. Der Strom in unserem Körper beträgt ungefähr 4 Picoampere - das sind 4 Milliardstel Ampere. In jeder Sekunde stellt der Körper jedoch 1 Billiarde elektrische Verbindungen her.

Wenn wir uns Mobiltelefone und schnurlose Telefone ansehen, erzeugen sie 0,2 Ampere, was etwa dem 50-Milliarden-fachen unserer Körperleistung entspricht.

In einem Feld mit viel höheren Werten muss der Körper diesen Effekt ausgleichen. Das eigene elektromagnetische Feld ist gestört, was den Körper belastet und viel Energie benötigt.

 

Elektrosmog: hormonelles Ungleichgewicht

Elektrosmog im Schlafzimmer kann die Produktion des Schlafhormons Melatonin erheblich stören. Wenn Sie Elektrogeräte in Ihrem Schlafzimmer haben oder Ihr Handy auf Ihrem Nachttisch liegt, leiden Sie fast unweigerlich unter Schlafstörungen.

 

Aber das Hormon Melatonin macht mehr als nur müde. Es ist auch dafür verantwortlich, den Körper während des Schlafes vollständig zu entspannen, was zur Stärkung des Immunsystems beiträgt.

 

Es wird angenommen, dass eine langfristig verringerte Melatonin Freisetzung das Krebsrisiko erhöhen kann. In der Tiefschlafphase liegt die Gehirnfrequenz zwischen 4 und 8 Hz. Es ist offensichtlich, dass fremde elektromagnetische Frequenzen aus der Umgebung diese Frequenz ständig verletzen. Ein gesunder Schlaf in einer Elektrosmog-Umgebung ist daher leider kaum möglich. Daher ist es ratsam, nur die Elektrogeräte im Schlafzimmer zu lassen, die dort wirklich benötigt werden.

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